Der Dezember im Filmforum Höchst

ffm. Das turbulente Jahr neigt sich dem Ende – hoffentlich bis zum Schluss mit geöffneten Kinosälen, denn das kommunale Kino im Frankfurter Westen hat noch Einiges zum Jahresabschluss vorbereitet:

Im Dezember startet das Filmforum in Kooperation mit dem Verein „queerformat pro familia Kreis Groß-Gerau“ mit einer queeren Woche von Donnerstag, 2., bis Mittwoch. 8. Dezember. Neben dem britischen Film „Ammonite“ von Francis Lee, der der Beziehung der autodidaktischen Paläontologin Mary Anning (Kate Winslet) zur jungen melancholischen Charlotte (Saoirse Ronan) nachspürt, bietet das Kino dem im letzten Jahr durch die Pandemie etwas zu kurz gekommenen Film „Futur Drei“, dem autobiografischen Debüt von Faraz Shariat, der fast beiläufige drei Generationen von Migrantinnen und Migranten in einer queeren Symbiose vereint, eine Plattform. Im Mittelpunkt der Woche steht die Diskussionsveranstaltung am Freitag, 3. Dezember, um 19 Uhr zum Dokumentarfilm „Trans – I Got Life“, dem hochaktuellen Plädoyer für Freiheit, Selbstbestimmung und mehr Toleranz im gesellschaftlichen Miteinander, zu der die Filmemacherinnen und –macher, Mitwirkende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) sowie die Kolleginnen und Kollegen von „queerformat“ zu Wort kommen werden.

Eine ganz besondere Aktion findet am Dienstag, 21. Dezember, um 20.30 Uhr am kürzesten Tag des Jahres statt: die „KurzfilmJAM“! Gestartet wird ganz typisch mit einer Kurzfilmrolle. Wer zu Beginn der Vorstellung allerdings seinen eigenen Kurzfilm (von maximal 10 Minuten) abgibt und somit zur Programmgestaltung des weiteren Abends beiträgt, der hat nicht nur freien Eintritt, sondern auch vielfältige cineastische Erlebnisse vor sich. Anmeldung bis Montag, 20. Dezember, per E-Mail sowie detaillierte Informationen zum abzuliefernden Format an filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de.

Detaillierte Informationen zu den Filmen und Veranstaltungen sowie das gesamte Kinoprogramm für Dezember findet sich in der beigefügten PDF-Datei.

Presse Meldung mit Programm

Kontakt für die Medien
Sabine Imhof, Filmforum Höchst, Volkshochschule Frankfurt am Main, Telefon 069/212-45664. E-Mail sabine.imhof.VHS@stadt-frankfurt.de

 

Buchpremiere Dana und Ulrich Müller-Braun lesen aus „Stille Nacht“

Die Stadtbücherei Frankfurt am Main reagiert auf die gestiegenen Inzidenzzahlen. Aus diesem Grund entfällt leider die Lesung mit Dana und Ulrich Müller-Braun.

Der neue Eintracht-Krimi des Vater-Tochter-Autorenteams

Am 3. Dezember um 19.30 Uhr kommen Krimi- und Eintrachtfans gleichermaßen auf ihre Kosten, wenn das Vater-Tochter-Autorenteam Dana und Ulrich Müller-Braun aus ihrem neuen Eintracht-Krimi „Stille Nacht“ lesen. Ganz so friedlich geht es darin natürlich nicht zu.
23. Dezember 2020: Severin und die Eagles werden Zeuge einer Geiselnahme von gut einem Dutzend Eintracht-Mitarbeitern, die aus der Geschäftsstelle im Stadion entführt werden. Ihre Entführer drohen mit einem Blutbad an Heiligabend, wenn ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Das Perfide: Das Lösegeld gleicht einem Transfermarkt…

2021-12-03 – Müller-Braun – Sossenheim

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadttelbibliothek Sossenheim, Sossenheimer Bücherwurm e. V. und Societäts-Verlag.

Der Eintritt ist frei. Keine Abendkasse – nur mit Anmeldung unter: sossenheimer-buecherwurm@t-online.de. Es gelten die 3G- und Hygieneregeln der Stadtbücherei Frankfurt am Main.

Socken-Adventskalender-Aktion der Stadteilbibliothek

In diesem Jahr wiederholt die Stadtteilbibliothek Sossenheim ihre erfolgreiche Socken-Adventskalender-Aktion. Im Zeitraum vom 8. – 18. November können Kinder zwischen fünf und zehn Jahren eine saubere Socke während der Öffnungszeiten (Mo – Do 13 – 18 Uhr) in der Stadtteilbibliothek abgeben. Die mit einer Kleinigkeit befüllte Socke kann dann an einem Dezembertag, der ausgelost wird, wieder abgeholt werden. Die munterer Sockenparade wird wie ein Adventskalender in der Bibliothek präsentiert. Der Sossenheimer Bücherwurm e. V. unterstützt auch diesmal wieder den Socken-Adventskalender mit passendem „Füllmaterial“.

2021-12 – Sossenheim Adventskalender 2021 – Sossenheim

Umweltdezernentin Heilig und Planungsdezernent Josef eröffnen Spielplatz in der Carl-Sonnenschein-Straße

ffm. Bei der Eröffnung des Spielplatzes in der Carl-Sonnenschein-Siedlung haben Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Planungsdezernent Mike Josef am Freitag, 29. Oktober, den neuen Nachbarschaftstreffpunkt feierlich eingeweiht.

Umweltdezernentin Heilig hob zur Eröffnung hervor: „Spielplätze stehen für Kinderträume und für einen Ort der Begegnung. Hier trifft sich Jung und Alt, hier werden Freundschaften geschlossen. Dieser Spielplatz im Besonderen wurde mit großem Engagement von vielen Beteiligten auch aus dem Viertel geplant. Ich würde mich als Dezernentin sehr freuen, wenn künftig alle Gäste achtsam mit ihm umgehen und zum Beispiel ihren Müll und Zigarettenkippen hier nicht sorglos wegwerfen, sondern im Mülleimer entsorgen oder mit nach Hause nehmen.“

Im Rahmen des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“ wurde der Spielplatz in diesem Sommer aufwändig neugestaltet. Entstanden ist ein farbenfrohes, vielseitiges Ensemble aus einer Spiel- und Kletterkombination, verschiedenen Schaukeln, einer Rutsche, einer Sandbaustelle und einem Spielhügel mit Kleinkindspielbereich. Darüber hinaus runden Calisthenics-Geräte und Sitzgelegenheiten das Angebot ab. Das Büro „Grün Raum Planung“ hat den Entwurf des Spielplatzes in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt, dem Grünflächenamt sowie nach den Wünschen der Anwohnerinnen und Anwohner erarbeitet.

Zu Beginn der Planung hatte das Quartiersmanagement „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“ Kinder, Jugendliche und die Nachbarschaft zu einer Mitmachaktion eingeladen. Hier konnten sie ihre Anregungen und Wünsche in die Planung einbringen. Die Erweiterung des Kleinkindspielbereiches, die Errichtung zweier Calisthenics-Geräte sowie zusätzliche Sitzmöglichkeiten mit Picknicktischen wurden als Ergebnis aus dem Beteiligungsprozess in die Planung aufgenommen und realisiert. Darüber hinaus wurde auch die gewünschte Erneuerung der Wege berücksichtigt. Der Beteiligungsprozess wurde nach der Fertigstellung des Spielplatzes mit einer Kinder-Malaktion der sanierten Drachenfigur in Zusammenarbeit mit dem Kinderbeauftragten Manuel Tiedemann und dem Sossenheimer Künstler Peter Kullmann abgerundet.

Planungsdezernent Josef betonte in seiner Ansprache die große Bedeutung von Beteiligungsprozessen in der Städtebauförderung: „Ich freue mich sehr, dass wir unter Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner und insbesondere der Kinder und Jugendlichen aus der Siedlung einen tollen Spielplatz errichtet haben, der auch seiner Funktion als Nachbarschaftstreffpunkt wieder gerecht wird. Der Spielplatz ist das erste, abgeschlossene investive Projekt im Rahmen des Förderprogramms ,Sozialer Zusammenhalt‘ und wir werden in den kommenden Jahren viele weitere Projekte in Sossenheim umsetzen.“

Im Anschluss an die Einweihungsworte gaben Heilig und Josef den Spielplatz gemeinsam für die anwesenden Kinder frei und eröffneten die Spielplatzolympiade.

Weitere Informationen zum Projekt

  • Bauherr und Eigner der Flächen: 

Grünflächenamt

  • Geldgeber

Stadtplanungsamt über das Städtebauförderprojekt „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“
Im Rahmen des ISEK Sossenheim ist die Spielflächenaufwertung „Carl-Sonnenschein-Siedlung“ als Projekt enthalten. Das Projekt wird zu jeweils einem Drittel vom Bund, dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main finanziert.

  • Quartiersmanagement „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“

Stadtberatung Sven Fries

  • Planerin

Sabine Brusius: Büro Grün Raum Planung

  • Ausführende Garten- und Landschaftsbaufirma

Landscape GmbH & Co. KG Garten- und Landschaftsbau

  • Fläche

Gesamtgröße:                                    4658 Quadratmeter
Bearbeitete Fläche:    ca.                   3100 Quadratmeter

  • Kosten

In Mittelfreigabe beantragt:                475.000 Euro brutto
Kosten pro Quadratmeter:                 ca. 155 Euro Bruttogesamtkosten /pro Quadratmeter

  • Bauzeit

Ende März bis Mitte August 2021

  • Lage

In Sossenheim liegt der Spielplatz in der Carl-Sonnenschein-Siedlung zwischen A648 und Robert-Dißmann-Siedlung unweit des Cäcilia-Lauth-Parks inmitten der Siedlung der Nassauischen Heimstätten.

Fakten zum Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“
–        Aufnahme in das Bund-Länderprogramm „Soziale Stadt“ Ende 2017

–        Im Rahmen der Neuausrichtung der Städtebauförderung Überführung in das Programm                       „Sozialer Zusammenhalt“ in 2020

–        Förderzeitraum: zehn Jahre + Nachlaufjahre
–        Einwohnerzahl im Fördergebiet ca. 10.000
–        Fördergebietsgröße: rund 159 Hektar
–        Voraussichtliche Investitionssumme im Förderzeitraum: rund 30 Millionen

Weitere Informationen zum Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“ finden sich  unter stadtplanungsamt-frankfurt.de/stadterneuerung.

Vollsperrung der Wilhelm-Fay-Straße

ffm. Wegen einer Deckenerneuerung wird die Wilhelm-Fay-Straße zwischen Heinrich-Hopf-Straße und Westerbachstraße von Samstag, 23. Oktober, bis Montag, 25. Oktober, 6 Uhr, voll gesperrt.

Es wird über Alt-Sossenheim, Siegener Straße und Eschborn umgeleitet. Auf der Westerbachstraße kommt es zu Fahrspurreduzierungen. Fußgänger können die Baustelle passieren.

Am folgenden Wochenende wird eine weitere Sperrung erforderlich, hierüber wird gesondert informiert.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter mainziel.de im Internet

DB erneuert Technik am Bahnübergang Oeserstraße in Nied: Bahnübergang vom 18. Oktober bis 3. Dezember wegen Bauarbeiten gesperrt

ffm. Die Deutsche Bahn (DB) erneuert die technische Sicherungsanlage am Bahnübergang Oeserstraße in Nied. Außerdem passt die DB die Verkehrsführung in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt so an, dass sich der Straßenverkehr im Bereich des Bahnübergangs weniger zurückstaut.

Wegen der Bauarbeiten sperrt die DB den Bahnübergang von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 3. Dezember. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Gleise in dieser Zeit über einen provisorischen Überweg queren. Der Fahrzeugverkehr wird über die Waldschulstraße und Mainzer Landstraße umgeleitet.

Um Kabeltrassen und Schächte herzustellen, sind sowohl in der Bahntrasse als auch auf den angrenzenden Flächen Tiefbauarbeiten notwendig. Gleichzeitig baut die DB das bestehende Wärtergebäude zurück und ersetzt es durch einen Container. Für die Arbeiten setzt die DB unter anderem Zweiwegebagger und Presslufthammer ein. Die DB und ihre Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer versuchen, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten sind grundsätzlich tagsüber geplant. Erhöhter Lärm lässt sich dennoch nicht ganz ausschließen.

Die neue Sicherungsanlage geht im Dezember in Betrieb. Damit ist der erste Schritt des im Herbst 2020 veröffentlichten Stufenplans erfüllt, mit dem die Stadt Frankfurt und die DB die verkehrliche Situation am Bahnübergang an der Oeserstraße in Nied verbessern. Im zweiten Schritt folgt der Bau einer Unterführung für Fußgängerinnen und Fußgänger. Als letztes entsteht eine Unterführung für den Straßenverkehr. In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre ist der Bahnübergang damit komplett ersetzt.

Bus 59 fährt Umleitung, Bus 54 fährt bis zur Eisenbahnersiedlung

Die Linie 59 kann dann nicht nördlich der Bahnlinie verkehren. Sie fährt zwischen Nidda-Kampfbahn und Waldschulstraße eine Umleitung über die Mainzer Landstraße. Die Schulfahrten der Linie 59 zwischen Höchst und Feldbahnmuseum sowie Heusingerstraße verkehren ebenfalls über die Waldschulstraße. Als Ersatz für die entfallenden Fahrten zum Neufeld und zur Eisenbahnersiedlung wird die Linie 54 über Griesheim Bahnhof hinaus zur Heusingerstraße verlängert.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ empfiehlt ihren Fahrgästen mit Start oder Ziel im Oeser Weg, sie vorab über ihre beste Alternativ-Verbindung zu informieren. Das geht ganz bequem über die RMV-App oder die Fahrplanauskunft unter rmv-frankfurt.de. Auch am RMV-Servicetelefon unter 069/24248024, das rund um die Uhr zu erreichen ist, wird den Fahrgästen gerne weitergeholfen.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter mainziel.de im Internet.

Beitragsbild von GoogleMaps.

„Wind und Energie im GrünGürtel“ – Bildungsfest auf dem Heiligenstock

Entdecken, Forschen und Lernen im GrünGürtel

ffm. Das große Windfest für Jung und Alt findet zum Jubiläum „30 Jahre GrünGürtel“ am Samstag, 24. Oktober, statt.  Zum Thema Wind und erneuerbare Energien bietet der Verein Umweltlernen in Frankfurt von 14 bis 17 Uhr auf dem Heiligenstock ein buntes Programm mit vielen Mitmachaktionen an.

Mit Abstand an der frischen Luft! So können Jung und Alt beim 17. Windfest im GrünGürtel mitmachen:

  • selbst Drachen und Windräder bauen,
  • die gebauten und mitgebrachten Flugobjekte steigen lassen,
  • als Forscher mit Windgeneratoren, Windmessgeräten und vielem mehr experimentieren,
  • superleichte Balsa-Flieger segeln lassen,
  • am SmartGrid intelligente Energienutzung ausprobieren,
  • Mobiles aus Naturmaterialien basteln,
  • in der Klangwerkstatt Wind- und Wettergeräusche erzeugen.

Zum Abschluss der Saison im Bildungsraum GrünGürtel lädt das Bildungsfest wetterfeste Besucher auf den Heiligenstock, eine der Lernstationen des Frankfurter GrünGürtels. Das Windfest ist Bestandteil des städtischen Bildungsprogramms „Entdecken, Forschen und Lernen im Frankfurter GrünGürtel“. Das Programm wird von Umwelt-, Stadtschul- und Grünflächenamt sowie dem Verein Umweltlernen in Frankfurt gemeinsam getragen und vom Drachenclub Aiolos unterstützt.

Anfahrt

Friedberger Landstraße/Eselsweg, ausgeschildert ab Gasthaus Altes Zollhaus; Haltestelle Heiligenstock der Buslinie 30, von dort ausgeschildert. Es gibt keine Parkmöglichkeiten vor Ort. Die nächsten Parkplätze befinden sich am Lohrberg oder Friedhof Heilsberg; von dort sind es etwa 20 Minuten Fußweg.

Registrierung und Anmeldung

Per E-Mail an kontakt@umweltlernen-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/212-30130. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Plakat
Windfest A2

Kältebus startet früher als geplant

Sozialdezernentin Voitl wirbt für soziales Miteinander

ffm. Regen und einstellige Nachttemperaturen: Der Frankfurter Kältebus zur Versorgung obdachlos lebender Menschen ist wegen des schlechter werdenden Herbstwetters früher als geplant gestartet. Seit Dienstagabend, 5. Oktober, dreht das Versorgungsmobil seine Runden durch die Straßen, regulärer Start wäre wie in den Jahren zuvor der 15. Oktober gewesen. „Ein wichtiges Kennzeichen des Frankfurter Systems zur Obdachlosenhilfe ist seine hohe Flexibilität – wir können direkt auf veränderte Bedingungen und Bedürfnisse reagieren“, sagt Sozialdezernentin Elke Voitl.

Der Wetterwechsel vom Spätsommer zu niedrigen Nachttemperaturen kam für die Menschen auf der Straße überraschend und früher als in den Jahren zu vor. Es ist zu befürchten, dass sich viele mit ihrer Ausrüstung wie Isomatten und Schlafsäcken noch nicht auf Herbst und Winter eingestellt haben. Das Kältebus-Team des Frankfurter Vereins gibt diese Ausrüstung aus, hat Snacks und Tee dabei oder bietet den Menschen an, sie in eine Unterkunft zu bringen.

Die Sozialdezernentin appelliert an die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, aufeinander aufzupassen: „Wer einen Menschen in einer verstecken Ecke oder schlecht ausgestattet im Freien übernachten sieht, sollte unbedingt Hilfe rufen.“ Der Bus ist unter Telefon 069/431414 immer erreichbar. Man kann aber auch die Notrufnummer 112 wählen oder die städtische Hotline 069/212-70070 für soziale Notlagen, die rund um die Uhr besetzt ist.

Der speziell umgebaute Bus fährt in der kalten Jahreszeit täglich von 21 bis 5 Uhr morgens eine feste Route durch die Stadt, aber auch gezielt besondere Orte an. Erstes Ziel des Teams ist es, die Menschen draußen mindestens für die Nacht in einen besser geschützten Ort wie eine Notunterkunft zu bringen. „Wir haben genug Betten, in Frankfurt muss niemand auf der Straße übernachten“, sagt Voitl. Wollen oder können Menschen dieses Angebot aus verschiedenen Gründen nicht annehmen, versorgen die Helferinnen und Helfer sie mit allem, um für die Nacht auf der Straße so geschützt wie möglich zu sein.

Ohne vorherige Anmeldung: Jede Woche neue Impftermine im Stadtgebiet

ffm. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber mit einer Impfung können sich alle selbst und ihre Mitmenschen schützen und sind so dem Virus einen Schritt voraus. Im neuen Impfzentrum in der Messehalle 1.2 braucht man für den Pieks keinen Termin. Alle können einfach mit Personalausweis, Impfpass und Krankenkassenkarte Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr vorbeigehen. Weitere Informationen zur Anfahrt und Zugang zum neuen Impfzentrum finden sich unter Impfen und Impfzentrum | Stadt Frankfurt am Main.

Zusätzlich finden auch in verschiedenen Orten in der Stadt Sonderimpfaktionen mit mobilen Impfteams statt – ebenfalls ohne vorherige Terminvereinbarung.

Folgende Termine werden vom 9. bis 29. Oktober angeboten:

  • Jeden Montag bis Freitag, bis 29. Oktober, 8 bis 20 Uhr: Impfung im Gesundheitsamt Breite Gasse 28 mit BioNTec und Moderna
  • Freitag, 8. Oktober, 12 bis 19 Uhr: Impfung im Latin Club Chango, Münchner Straße 57 mit BioNTech und Moderna
  • Samstag, 9. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Impfung an der Konstablerwache mit BioNTech und Moderna
  • Sonntag, 10. Oktober, 13 bis 15.30 Uhr: Fraport Skyliners, Silostraße 46, mit BioNTech und Moderna
  • Montag, 11. Oktober, 15 bis 18.30 Uhr: TG Bornheim, Berger Straße 294, mit BioNTech und Moderna
  • Dienstag, 12. Oktober, 13 bis 18 Uhr: Impfung am Willy-Brandt-Platz/Städtische Bühnen mit BioNTech und Moderna
  • Mittwoch, 13. Oktober, 9 bis 14  Uhr: Campus Westend der Goethe-Universität, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, mit BioNTech und Moderna
  • Freitag, 15. Oktober, 12 bis 17 Uhr:  Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, mit BioNTech und Moderna
  • Freitag, 15. Oktober, 13 bis 18 Uhr: Willy-Brandt-Platz / städtische Bühnen mit BioNTech und Moderna
  • Samstag, 16. Oktober, 10 bis 16 Uhr: TG Bornheim, Berger Straße 294, mit BioNTech und Moderna
  • Samstag, 16. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Konstablerwache mit BioNTech und Moderna
  • Sonntag, 17. Oktober, 12 bis 18 Uhr: Impfung beim F.F.V Sportfreunde 04., Sportgelände der „Speuzer“, Mainzer Landstraße 480 mit BioNTech
  • Montag, 18. Oktober, 15 bis 18 Uhr: Impfung Harheim Katholisches Pfarramt Harheim mit BioNTech und Moderna
  • Sonntag, 24. Oktober, 9 bis 16 Uhr: Zoo Frankfurt, Alfred-Brehm-Platz, mit BioNTech und Moderna
  • Montag, 25. Oktober, 11 bis 17 Uhr: Zoo Frankfurt, Alfred-Brehm-Platz, mit BioNTech und Moderna
  • Montag, 25. Oktober, 11 bis 17 Uhr: Impfung Nordend auf dem Gelände der Beruflichen Schulen Berta Jourdan mit Moderna und BioNTech
  • Montag, 25. Oktober, 15 bis 18 Uhr: Impfung Harheim Katholisches Pfarramt Harheim mit BioNTech und Moderna
  • Freitag, 29. Oktober, 11 bis 19 Uhr: Impfung Nordend auf dem Gelände der Beruflichen Schulen Berta Jourdan mit Moderna und BioNTech

Zur Impfung mitzubringen sind:

  • der Impfausweis (wenn vorhanden)
  • die Krankenkassenkarte (wenn vorhanden)
  • ein Ausweisdokument

Außerdem lassen sich Aufklärungsbogen, Anamnese und Einwilligungserklärung herunterladen, vorher ausfüllen und zur Impfung mitbringen. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, die Dokumente vor Ort zu erhalten und auszufüllen. Bei Minderjährigen müssen die Sorgeberechtigten unterschreiben.

Dokumente für BioNTech und Moderna: rki.de

Dokumente für Johnson & Johnson (ab 18 Jahren): rki.de

Die Dokumente bitte ausgefüllt zur Impfung mitbringen. Alternativ sind diese auch vor Ort erhältlich und können vor dem Pieks ausgefüllt werden.

Alle aktuellen Sonderimpfaktionen im Stadtgebiet finden sich unter Sonderimpfaktionen im Internet. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

Notruf-App NORA: Hilfe im Notfall per App

ffm. Auch die Frankfurter Leitstellen von Feuerwehr und Polizei sind an die neue Notruf-App NORA angebunden – die Feuerwehr Frankfurt hat zusammengefasst, was jeder wissen muss.

Wofür ist NORA wichtig?
Wohnungsbrand, Autounfall, Überfall, medizinischer Notfall – es gilt, möglichst schnell die 112 oder die 110 anzurufen. Was aber, wenn die Betroffenen (grundsätzlich oder akut) nicht sprechen oder hören können? Dafür gibt es ab sofort bundesweit die Notruf-App NORA. Und damit quasi per Knopfdruck auch den direkten Draht zur zuständigen Leitstelle – in Frankfurt bei der Feuerwehr Frankfurt oder Polizei Frankfurt.

Für wen ist NORA?
In erster Linie für Menschen mit eingeschränkten Sprech- und Hörfähigkeiten gedacht, steht die App grundsätzlich jedem zur Verfügung. Wer NORA in Frankfurt nutzt, nimmt damit direkten Kontakt – je nach Vorfall – zur zentralen Leitstelle in der Branddirektion für Feuerwehr und Rettungsdienst oder der Leitstelle im Polizeipräsidium auf.

Was kann die App?
Notrufe absetzen ohne sprechen zu müssen – das ermöglicht die Handy-Anwendung NORA. Was bislang mit großen Einschränkungen nur per Notfall-Fax – nur stationär, keine Rückfragen – oder Gebärdendolmetscher – nicht direkt, Zeitverzug – möglich war, funktioniert jetzt über ein von Piktogrammen unterstütztes, anwenderfreundliches Programm fürs Smartphone:

  • NORA fragt per Multiple-Choice knapp ab, um welche Art eines Notfalls es sich handelt und ob Verletzungen vorliegen; sobald „Notruf senden“ gedrückt wird, poppt der Notruf in der zuständigen Leitstelle auf.
  • NORA nutzt automatisch die Standort-Funktion des Smartphones. Der Leitstellen-Mitarbeiter weiß sofort, wo der oder die Notrufende sich befindet.
  • Per Chat kann der Notfall-Bearbeiter mitteilen, dass Hilfe unterwegs ist und andere wichtige Dinge sagen oder erfragen.
  • NORA kann wichtige Zusatzinformationen für die Einsatzkräfte bereithalten, etwa zum Alter oder möglichen Behinderungen oder Vorerkrankungen. Helfer können sich so viel besser auf Betroffene einstellen. In der Vergangenheit wurde dies oft nach Eintreffen zeitaufwändig per Zettel erledigt.
  • NORA hat außerdem die Funktion „stiller Notruf“ – für seltene Situationen, in denen der Anruf unentdeckt bleiben soll – etwa im Fall einer Entführung.

Sind die Leitstellen darauf vorbereitet?
Die Frankfurter Leitstellen sind bereit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden geschult, die App-Notrufe entgegen zu nehmen und schnell zu bearbeiten. Polizei- und Feuerwehr-Leitstelle waren auch in der Testphase der App involviert.

Was hat die Notruf-App NORA mit Warnapps wie NINA, KATWARN & Co zu tun und von wem kommt die App?
Im Grunde gar nichts. Die Warn-Apps sollen vor größeren Gefahren warnen. Die Notruf-App ist dafür da, dass man in einer Notsituation Hilfe rufen kann.

Gerade in großen Schadenslagen ist es allerdings wichtig, dass sich auch Menschen, die sich anders kein Gehör verschaffen können, mit der Notruf-App auf sich aufmerksam machen können.

NORA ist die offizielle Notruf-App der Bundesländer. Die Entwicklung hat federführend das Innenministerium NRW übernommen. Deutschland kommt damit seiner Verpflichtung nach, einen gleichwertigen Zugang zu Notrufdiensten für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen sicherzustellen. Das ergibt sich sowohl aus der UN-Behindertenrechtskonvention als auch aus verschiedenen EU-Richtlinien.

Runterladen oder nicht?
Für Sprech- oder Gehöreingeschränkte kann die App Leben retten – Ja! Aber auch für ältere Familienangehörige kann die App von Bedeutung sein. Je nach Situation im Grunde für jeden.
Wichtig ist, so die Feuerwehr Frankfurt, nicht nur runterladen, sondern gleich auch registrieren und Schlüsselinformationen (Alter, gegebenenfalls Vorerkrankungen oder Behinderungen) hinzufügen. Damit, wenn es einmal ernst wird, alle bestmöglich vorbereitet sind.

Wo gibt es die App und weitere Infos?
NORA steht an heute im Apple App Store für iOS und im Google Play Store für Android zur Verfügung. Weitere Informationen zu NORA gibt es auf der Webseite der App Nora-Notruf.de.