Der Dezember im Filmforum Höchst

ffm. Das turbulente Jahr neigt sich dem Ende – hoffentlich bis zum Schluss mit geöffneten Kinosälen, denn das kommunale Kino im Frankfurter Westen hat noch Einiges zum Jahresabschluss vorbereitet:

Im Dezember startet das Filmforum in Kooperation mit dem Verein „queerformat pro familia Kreis Groß-Gerau“ mit einer queeren Woche von Donnerstag, 2., bis Mittwoch. 8. Dezember. Neben dem britischen Film „Ammonite“ von Francis Lee, der der Beziehung der autodidaktischen Paläontologin Mary Anning (Kate Winslet) zur jungen melancholischen Charlotte (Saoirse Ronan) nachspürt, bietet das Kino dem im letzten Jahr durch die Pandemie etwas zu kurz gekommenen Film „Futur Drei“, dem autobiografischen Debüt von Faraz Shariat, der fast beiläufige drei Generationen von Migrantinnen und Migranten in einer queeren Symbiose vereint, eine Plattform. Im Mittelpunkt der Woche steht die Diskussionsveranstaltung am Freitag, 3. Dezember, um 19 Uhr zum Dokumentarfilm „Trans – I Got Life“, dem hochaktuellen Plädoyer für Freiheit, Selbstbestimmung und mehr Toleranz im gesellschaftlichen Miteinander, zu der die Filmemacherinnen und –macher, Mitwirkende sowie Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) sowie die Kolleginnen und Kollegen von „queerformat“ zu Wort kommen werden.

Eine ganz besondere Aktion findet am Dienstag, 21. Dezember, um 20.30 Uhr am kürzesten Tag des Jahres statt: die „KurzfilmJAM“! Gestartet wird ganz typisch mit einer Kurzfilmrolle. Wer zu Beginn der Vorstellung allerdings seinen eigenen Kurzfilm (von maximal 10 Minuten) abgibt und somit zur Programmgestaltung des weiteren Abends beiträgt, der hat nicht nur freien Eintritt, sondern auch vielfältige cineastische Erlebnisse vor sich. Anmeldung bis Montag, 20. Dezember, per E-Mail sowie detaillierte Informationen zum abzuliefernden Format an filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de.

Detaillierte Informationen zu den Filmen und Veranstaltungen sowie das gesamte Kinoprogramm für Dezember findet sich in der beigefügten PDF-Datei.

Presse Meldung mit Programm

Kontakt für die Medien
Sabine Imhof, Filmforum Höchst, Volkshochschule Frankfurt am Main, Telefon 069/212-45664. E-Mail sabine.imhof.VHS@stadt-frankfurt.de

 

DB erneuert Technik am Bahnübergang Oeserstraße in Nied: Bahnübergang vom 18. Oktober bis 3. Dezember wegen Bauarbeiten gesperrt

ffm. Die Deutsche Bahn (DB) erneuert die technische Sicherungsanlage am Bahnübergang Oeserstraße in Nied. Außerdem passt die DB die Verkehrsführung in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt so an, dass sich der Straßenverkehr im Bereich des Bahnübergangs weniger zurückstaut.

Wegen der Bauarbeiten sperrt die DB den Bahnübergang von Montag, 18. Oktober, bis Freitag, 3. Dezember. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer können die Gleise in dieser Zeit über einen provisorischen Überweg queren. Der Fahrzeugverkehr wird über die Waldschulstraße und Mainzer Landstraße umgeleitet.

Um Kabeltrassen und Schächte herzustellen, sind sowohl in der Bahntrasse als auch auf den angrenzenden Flächen Tiefbauarbeiten notwendig. Gleichzeitig baut die DB das bestehende Wärtergebäude zurück und ersetzt es durch einen Container. Für die Arbeiten setzt die DB unter anderem Zweiwegebagger und Presslufthammer ein. Die DB und ihre Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer versuchen, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten sind grundsätzlich tagsüber geplant. Erhöhter Lärm lässt sich dennoch nicht ganz ausschließen.

Die neue Sicherungsanlage geht im Dezember in Betrieb. Damit ist der erste Schritt des im Herbst 2020 veröffentlichten Stufenplans erfüllt, mit dem die Stadt Frankfurt und die DB die verkehrliche Situation am Bahnübergang an der Oeserstraße in Nied verbessern. Im zweiten Schritt folgt der Bau einer Unterführung für Fußgängerinnen und Fußgänger. Als letztes entsteht eine Unterführung für den Straßenverkehr. In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre ist der Bahnübergang damit komplett ersetzt.

Bus 59 fährt Umleitung, Bus 54 fährt bis zur Eisenbahnersiedlung

Die Linie 59 kann dann nicht nördlich der Bahnlinie verkehren. Sie fährt zwischen Nidda-Kampfbahn und Waldschulstraße eine Umleitung über die Mainzer Landstraße. Die Schulfahrten der Linie 59 zwischen Höchst und Feldbahnmuseum sowie Heusingerstraße verkehren ebenfalls über die Waldschulstraße. Als Ersatz für die entfallenden Fahrten zum Neufeld und zur Eisenbahnersiedlung wird die Linie 54 über Griesheim Bahnhof hinaus zur Heusingerstraße verlängert.

Die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ empfiehlt ihren Fahrgästen mit Start oder Ziel im Oeser Weg, sie vorab über ihre beste Alternativ-Verbindung zu informieren. Das geht ganz bequem über die RMV-App oder die Fahrplanauskunft unter rmv-frankfurt.de. Auch am RMV-Servicetelefon unter 069/24248024, das rund um die Uhr zu erreichen ist, wird den Fahrgästen gerne weitergeholfen.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter mainziel.de im Internet.

Beitragsbild von GoogleMaps.

„Wind und Energie im GrünGürtel“ – Bildungsfest auf dem Heiligenstock

Entdecken, Forschen und Lernen im GrünGürtel

ffm. Das große Windfest für Jung und Alt findet zum Jubiläum „30 Jahre GrünGürtel“ am Samstag, 24. Oktober, statt.  Zum Thema Wind und erneuerbare Energien bietet der Verein Umweltlernen in Frankfurt von 14 bis 17 Uhr auf dem Heiligenstock ein buntes Programm mit vielen Mitmachaktionen an.

Mit Abstand an der frischen Luft! So können Jung und Alt beim 17. Windfest im GrünGürtel mitmachen:

  • selbst Drachen und Windräder bauen,
  • die gebauten und mitgebrachten Flugobjekte steigen lassen,
  • als Forscher mit Windgeneratoren, Windmessgeräten und vielem mehr experimentieren,
  • superleichte Balsa-Flieger segeln lassen,
  • am SmartGrid intelligente Energienutzung ausprobieren,
  • Mobiles aus Naturmaterialien basteln,
  • in der Klangwerkstatt Wind- und Wettergeräusche erzeugen.

Zum Abschluss der Saison im Bildungsraum GrünGürtel lädt das Bildungsfest wetterfeste Besucher auf den Heiligenstock, eine der Lernstationen des Frankfurter GrünGürtels. Das Windfest ist Bestandteil des städtischen Bildungsprogramms „Entdecken, Forschen und Lernen im Frankfurter GrünGürtel“. Das Programm wird von Umwelt-, Stadtschul- und Grünflächenamt sowie dem Verein Umweltlernen in Frankfurt gemeinsam getragen und vom Drachenclub Aiolos unterstützt.

Anfahrt

Friedberger Landstraße/Eselsweg, ausgeschildert ab Gasthaus Altes Zollhaus; Haltestelle Heiligenstock der Buslinie 30, von dort ausgeschildert. Es gibt keine Parkmöglichkeiten vor Ort. Die nächsten Parkplätze befinden sich am Lohrberg oder Friedhof Heilsberg; von dort sind es etwa 20 Minuten Fußweg.

Registrierung und Anmeldung

Per E-Mail an kontakt@umweltlernen-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/212-30130. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Plakat
Windfest A2

Kältebus startet früher als geplant

Sozialdezernentin Voitl wirbt für soziales Miteinander

ffm. Regen und einstellige Nachttemperaturen: Der Frankfurter Kältebus zur Versorgung obdachlos lebender Menschen ist wegen des schlechter werdenden Herbstwetters früher als geplant gestartet. Seit Dienstagabend, 5. Oktober, dreht das Versorgungsmobil seine Runden durch die Straßen, regulärer Start wäre wie in den Jahren zuvor der 15. Oktober gewesen. „Ein wichtiges Kennzeichen des Frankfurter Systems zur Obdachlosenhilfe ist seine hohe Flexibilität – wir können direkt auf veränderte Bedingungen und Bedürfnisse reagieren“, sagt Sozialdezernentin Elke Voitl.

Der Wetterwechsel vom Spätsommer zu niedrigen Nachttemperaturen kam für die Menschen auf der Straße überraschend und früher als in den Jahren zu vor. Es ist zu befürchten, dass sich viele mit ihrer Ausrüstung wie Isomatten und Schlafsäcken noch nicht auf Herbst und Winter eingestellt haben. Das Kältebus-Team des Frankfurter Vereins gibt diese Ausrüstung aus, hat Snacks und Tee dabei oder bietet den Menschen an, sie in eine Unterkunft zu bringen.

Die Sozialdezernentin appelliert an die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, aufeinander aufzupassen: „Wer einen Menschen in einer verstecken Ecke oder schlecht ausgestattet im Freien übernachten sieht, sollte unbedingt Hilfe rufen.“ Der Bus ist unter Telefon 069/431414 immer erreichbar. Man kann aber auch die Notrufnummer 112 wählen oder die städtische Hotline 069/212-70070 für soziale Notlagen, die rund um die Uhr besetzt ist.

Der speziell umgebaute Bus fährt in der kalten Jahreszeit täglich von 21 bis 5 Uhr morgens eine feste Route durch die Stadt, aber auch gezielt besondere Orte an. Erstes Ziel des Teams ist es, die Menschen draußen mindestens für die Nacht in einen besser geschützten Ort wie eine Notunterkunft zu bringen. „Wir haben genug Betten, in Frankfurt muss niemand auf der Straße übernachten“, sagt Voitl. Wollen oder können Menschen dieses Angebot aus verschiedenen Gründen nicht annehmen, versorgen die Helferinnen und Helfer sie mit allem, um für die Nacht auf der Straße so geschützt wie möglich zu sein.

Ohne vorherige Anmeldung: Jede Woche neue Impftermine im Stadtgebiet

ffm. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber mit einer Impfung können sich alle selbst und ihre Mitmenschen schützen und sind so dem Virus einen Schritt voraus. Im neuen Impfzentrum in der Messehalle 1.2 braucht man für den Pieks keinen Termin. Alle können einfach mit Personalausweis, Impfpass und Krankenkassenkarte Montag bis Freitag von 12 bis 19 Uhr vorbeigehen. Weitere Informationen zur Anfahrt und Zugang zum neuen Impfzentrum finden sich unter Impfen und Impfzentrum | Stadt Frankfurt am Main.

Zusätzlich finden auch in verschiedenen Orten in der Stadt Sonderimpfaktionen mit mobilen Impfteams statt – ebenfalls ohne vorherige Terminvereinbarung.

Folgende Termine werden vom 9. bis 29. Oktober angeboten:

  • Jeden Montag bis Freitag, bis 29. Oktober, 8 bis 20 Uhr: Impfung im Gesundheitsamt Breite Gasse 28 mit BioNTec und Moderna
  • Freitag, 8. Oktober, 12 bis 19 Uhr: Impfung im Latin Club Chango, Münchner Straße 57 mit BioNTech und Moderna
  • Samstag, 9. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Impfung an der Konstablerwache mit BioNTech und Moderna
  • Sonntag, 10. Oktober, 13 bis 15.30 Uhr: Fraport Skyliners, Silostraße 46, mit BioNTech und Moderna
  • Montag, 11. Oktober, 15 bis 18.30 Uhr: TG Bornheim, Berger Straße 294, mit BioNTech und Moderna
  • Dienstag, 12. Oktober, 13 bis 18 Uhr: Impfung am Willy-Brandt-Platz/Städtische Bühnen mit BioNTech und Moderna
  • Mittwoch, 13. Oktober, 9 bis 14  Uhr: Campus Westend der Goethe-Universität, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, mit BioNTech und Moderna
  • Freitag, 15. Oktober, 12 bis 17 Uhr:  Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, mit BioNTech und Moderna
  • Freitag, 15. Oktober, 13 bis 18 Uhr: Willy-Brandt-Platz / städtische Bühnen mit BioNTech und Moderna
  • Samstag, 16. Oktober, 10 bis 16 Uhr: TG Bornheim, Berger Straße 294, mit BioNTech und Moderna
  • Samstag, 16. Oktober, 10 bis 16 Uhr: Konstablerwache mit BioNTech und Moderna
  • Sonntag, 17. Oktober, 12 bis 18 Uhr: Impfung beim F.F.V Sportfreunde 04., Sportgelände der „Speuzer“, Mainzer Landstraße 480 mit BioNTech
  • Montag, 18. Oktober, 15 bis 18 Uhr: Impfung Harheim Katholisches Pfarramt Harheim mit BioNTech und Moderna
  • Sonntag, 24. Oktober, 9 bis 16 Uhr: Zoo Frankfurt, Alfred-Brehm-Platz, mit BioNTech und Moderna
  • Montag, 25. Oktober, 11 bis 17 Uhr: Zoo Frankfurt, Alfred-Brehm-Platz, mit BioNTech und Moderna
  • Montag, 25. Oktober, 11 bis 17 Uhr: Impfung Nordend auf dem Gelände der Beruflichen Schulen Berta Jourdan mit Moderna und BioNTech
  • Montag, 25. Oktober, 15 bis 18 Uhr: Impfung Harheim Katholisches Pfarramt Harheim mit BioNTech und Moderna
  • Freitag, 29. Oktober, 11 bis 19 Uhr: Impfung Nordend auf dem Gelände der Beruflichen Schulen Berta Jourdan mit Moderna und BioNTech

Zur Impfung mitzubringen sind:

  • der Impfausweis (wenn vorhanden)
  • die Krankenkassenkarte (wenn vorhanden)
  • ein Ausweisdokument

Außerdem lassen sich Aufklärungsbogen, Anamnese und Einwilligungserklärung herunterladen, vorher ausfüllen und zur Impfung mitbringen. Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit, die Dokumente vor Ort zu erhalten und auszufüllen. Bei Minderjährigen müssen die Sorgeberechtigten unterschreiben.

Dokumente für BioNTech und Moderna: rki.de

Dokumente für Johnson & Johnson (ab 18 Jahren): rki.de

Die Dokumente bitte ausgefüllt zur Impfung mitbringen. Alternativ sind diese auch vor Ort erhältlich und können vor dem Pieks ausgefüllt werden.

Alle aktuellen Sonderimpfaktionen im Stadtgebiet finden sich unter Sonderimpfaktionen im Internet. Diese werden regelmäßig aktualisiert.

Notruf-App NORA: Hilfe im Notfall per App

ffm. Auch die Frankfurter Leitstellen von Feuerwehr und Polizei sind an die neue Notruf-App NORA angebunden – die Feuerwehr Frankfurt hat zusammengefasst, was jeder wissen muss.

Wofür ist NORA wichtig?
Wohnungsbrand, Autounfall, Überfall, medizinischer Notfall – es gilt, möglichst schnell die 112 oder die 110 anzurufen. Was aber, wenn die Betroffenen (grundsätzlich oder akut) nicht sprechen oder hören können? Dafür gibt es ab sofort bundesweit die Notruf-App NORA. Und damit quasi per Knopfdruck auch den direkten Draht zur zuständigen Leitstelle – in Frankfurt bei der Feuerwehr Frankfurt oder Polizei Frankfurt.

Für wen ist NORA?
In erster Linie für Menschen mit eingeschränkten Sprech- und Hörfähigkeiten gedacht, steht die App grundsätzlich jedem zur Verfügung. Wer NORA in Frankfurt nutzt, nimmt damit direkten Kontakt – je nach Vorfall – zur zentralen Leitstelle in der Branddirektion für Feuerwehr und Rettungsdienst oder der Leitstelle im Polizeipräsidium auf.

Was kann die App?
Notrufe absetzen ohne sprechen zu müssen – das ermöglicht die Handy-Anwendung NORA. Was bislang mit großen Einschränkungen nur per Notfall-Fax – nur stationär, keine Rückfragen – oder Gebärdendolmetscher – nicht direkt, Zeitverzug – möglich war, funktioniert jetzt über ein von Piktogrammen unterstütztes, anwenderfreundliches Programm fürs Smartphone:

  • NORA fragt per Multiple-Choice knapp ab, um welche Art eines Notfalls es sich handelt und ob Verletzungen vorliegen; sobald „Notruf senden“ gedrückt wird, poppt der Notruf in der zuständigen Leitstelle auf.
  • NORA nutzt automatisch die Standort-Funktion des Smartphones. Der Leitstellen-Mitarbeiter weiß sofort, wo der oder die Notrufende sich befindet.
  • Per Chat kann der Notfall-Bearbeiter mitteilen, dass Hilfe unterwegs ist und andere wichtige Dinge sagen oder erfragen.
  • NORA kann wichtige Zusatzinformationen für die Einsatzkräfte bereithalten, etwa zum Alter oder möglichen Behinderungen oder Vorerkrankungen. Helfer können sich so viel besser auf Betroffene einstellen. In der Vergangenheit wurde dies oft nach Eintreffen zeitaufwändig per Zettel erledigt.
  • NORA hat außerdem die Funktion „stiller Notruf“ – für seltene Situationen, in denen der Anruf unentdeckt bleiben soll – etwa im Fall einer Entführung.

Sind die Leitstellen darauf vorbereitet?
Die Frankfurter Leitstellen sind bereit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden geschult, die App-Notrufe entgegen zu nehmen und schnell zu bearbeiten. Polizei- und Feuerwehr-Leitstelle waren auch in der Testphase der App involviert.

Was hat die Notruf-App NORA mit Warnapps wie NINA, KATWARN & Co zu tun und von wem kommt die App?
Im Grunde gar nichts. Die Warn-Apps sollen vor größeren Gefahren warnen. Die Notruf-App ist dafür da, dass man in einer Notsituation Hilfe rufen kann.

Gerade in großen Schadenslagen ist es allerdings wichtig, dass sich auch Menschen, die sich anders kein Gehör verschaffen können, mit der Notruf-App auf sich aufmerksam machen können.

NORA ist die offizielle Notruf-App der Bundesländer. Die Entwicklung hat federführend das Innenministerium NRW übernommen. Deutschland kommt damit seiner Verpflichtung nach, einen gleichwertigen Zugang zu Notrufdiensten für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen sicherzustellen. Das ergibt sich sowohl aus der UN-Behindertenrechtskonvention als auch aus verschiedenen EU-Richtlinien.

Runterladen oder nicht?
Für Sprech- oder Gehöreingeschränkte kann die App Leben retten – Ja! Aber auch für ältere Familienangehörige kann die App von Bedeutung sein. Je nach Situation im Grunde für jeden.
Wichtig ist, so die Feuerwehr Frankfurt, nicht nur runterladen, sondern gleich auch registrieren und Schlüsselinformationen (Alter, gegebenenfalls Vorerkrankungen oder Behinderungen) hinzufügen. Damit, wenn es einmal ernst wird, alle bestmöglich vorbereitet sind.

Wo gibt es die App und weitere Infos?
NORA steht an heute im Apple App Store für iOS und im Google Play Store für Android zur Verfügung. Weitere Informationen zu NORA gibt es auf der Webseite der App Nora-Notruf.de.

Wieder online: Die Frankfurter Familienmesse öffnet ihre Türen virtuell!

ffm. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird die Frankfurter Familienmesse am Sonntag, 12. September, bereits zum zweiten Mal in ihrer 16-jährigen Geschichte digital ihre Türen öffnen. Mit neuen Ausstellerinnen und Ausstellern und Einstellungen geht die digitale Familienmesse in die nächste Runde. Zu finden ist sie wie gewohnt unter frankfurter-familienmesse.de

Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, freut sich über die Weiterentwicklung der digitalen Messe: „Familien brauchen Orte. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig Angebote für Familien in unserer Stadt sind. Die Familienmesse zählt zu den größten Informationsveranstaltungen für Familien in Frankfurt. Daher freue ich mich, dass mit dem digitalen Format die lange Tradition der Familienmesse aufrechterhalten werden kann.“ 

Auf dem digitalen Messerundgang können Austellerinnen und Aussteller besucht, Kontakt aufgenommen und neue Angebote entdeckt werden. Unter den Angeboten der über 70 Institutionen, Museen, Vereine, Initiativen und Verbände findet jede und jeder das richtige für persönliche Fragestellungen, spezifische Situationen oder den eigenen Lebens- und Familienentwurf. Mit dabei sind spannenden Projekte und Angebote aus den Bereichen: Betreuung, Bildung, Gesundheit, Alter und Pflege sowie Sport, Wohnen, Kultur und vieles mehr.  

„Frankfurt ist eine vielfältige Stadt“, sagt Stadträtin Weber. „Die Familienmesse in ihrer digitalen Form schafft neue Zugänge für Familien, auch über den 12. September hinaus. Klicken Sie sich rein und stöbern Sie durch das facettenreiche Angebot!“  

Seit mittlerweile 16 Jahren veranstaltet das Frankfurter Bündnis für Familien die Familienmesse, auf der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger viele Angebote rund um junge und ältere Familienmitglieder kennenlernen können.

Unterstützt wird die Familienmesse von Familienmagazin Kuckuck!, Mainkind – Frankfurter Magazin für Familien, Journal Frankfurt und dem Veranstaltungsmagazin für Familien kidsgo.

Kontakt für die Medien
Monika Hofmann, Koordinatorin Frankfurter Bündnis für Familien, Frankfurter Kinderbüro, Telefon 069/212-39001, E-Mail buendnis-für-familien@stadt-frankfurt.de

Den Höchster Wochenmarkt besser erreichen

Neues Faltblatt informiert über Parkmöglichkeiten und Haltstellen

ffm. Auf dem traditionsreichen Höchster Wochenmarkt mit seinen regionalen und frischen Produkten kaufen nicht nur die Höchsterinnen und Höchster gerne ein, er ist auch ein beliebtes Ziel für Besucherinnen und Besucher aus dem Umland. Seine Attraktivität führt aber gerade an den Samstagen häufig dazu, dass sich rings um das Marktgeschehen die Autos Stoßstange an Stoßstange reihen. Die Fahrerinnen und Fahrer sind dabei meist auf der Suche nach einem freien Parkplatz direkt am Markt.

Dabei gibt es in der Nähe des Marktplatzes in Parkhäusern und auf Parkplätzen viele gute Alternativen, die nur wenige Gehminuten entfernt sind. Zudem ist Höchst hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen und die Haltestellen liegen nahe am Markt. Direkt vor Ort befindet sich außerdem eine überdachte Abstellanlage für Fahrräder. All diese Möglichkeiten finden sich jetzt in einem Faltblatt, das aktuell im Rahmen des Förderprogramms Innenstadt Höchst erschienen ist. Es enthält einen Plan mit Parkmöglichkeiten und Haltestellen sowie zusätzliche Informationen, etwa die Linien der öffentlichen Verkehrsmittel oder die Öffnungszeiten und Kosten der Parkhäuser.

„Wir haben festgestellt, dass viele die Fülle der Möglichkeiten zum Markt zu kommen, gar nicht kennen“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Viele wissen zum Beispiel nicht, dass der große Parkplatz am Industriepark in der Paulistraße samstags für alle kostenfrei zur Verfügung steht – nur etwa fünf Gehminuten vom Markt entfernt. Mit dem Faltblatt möchten wir informieren und gleichzeitig appellieren: Nutzen Sie die umliegenden Parkhäuser und die Parkplätze in der Nähe. Oder lassen Sie das Auto zu Hause und kommen mit dem Bus, der Straßenbahn, der S-Bahn oder dem Rad. Damit das Einkaufen auf dem Markt für alle noch entspannter und schöner wird.“

Die Idee zum Faltblatt entstand in der bürgerschaftlichen Arbeitsgruppe „Markt“, die 2019 in der Stadtteilwerkstatt Innenstadt Höchst entstanden ist. Die Gruppe beschäftigt sich mit Möglichkeiten, die Attraktivität des Marktes auf der Grundlage des bestehenden Angebots noch weiter zu steigern. Eines der diskutierten Themen ist dabei die Frage, wie die Umfahrung des Marktes mit dem trennenden Verkehrsfluss zwischen Markthalle und Marktaußenbereich reduziert oder verhindert werden kann. Ein Denkansatz, um dies zu erreichen, ist die Aufgabe der Parkmöglichkeiten im Süden des Marktplatzes. Dieser Vorschlag hat in der Vergangenheit zu Auseinandersetzungen mit dem Markthändlerinnen und -händlern geführt. Aus deren Sicht werden die Parkplätze nämlich zwingend benötigt, um weiterhin für Kundinnen und Kunden attraktiv zu bleiben.

Zwischenzeitlich hat sich in Gesprächen zwischen Vertreterinnen und Vertreterinnen der AG und der Markthändlerschaft allerdings gezeigt: Auch wenn die Positionen zu den Parkplätzen auf der Marktsüdseite weit auseinander liegen, so gibt es doch Themen, bei denen man an einem Strang ziehen möchte: Falschparken ist etwa für alle ein Ärgernis. Ebenso möchte man gemeinsam daran arbeiten, die Besucherinnen und Besucher des Marktes für die bestehenden Alternativen zu den Parkplätzen direkt am Markt zu sensibilisieren. Dies soll nun unter anderem mit dem aktuell erschienenen Faltblatt geschehen, das vom Stadtplanungsamt und dem Stadtteilmanagement der ProjektStadt gemeinsam mit dem Büro Transparent Design Management entwickelt wurde.

 Das Faltblatt ist künftig auf dem Markt, im Stadtteilbüro Innenstadt Höchst in der Bolongarostraße 135 und an anderen Stellen erhältlich. Weitere gemeinsame Aktionen der AG Markt und den Markthändlerinnen und -händlern sind angedacht, etwa ein gemeinsamer Infotag. Dabei beschränken sich die Überlegungen nicht auf das Thema Verkehr: So soll auch gemeinsam darüber nachgedacht werden, wie und wo temporäre Sitzmöglichkeiten im Freien zum Verzehr der Marktwaren, insbesondere aus der Markthalle, geschaffen werden könnten.

Sonder-Impfaktion vom 6. bis 11. Juli: vollständiger Schutz nach einmaliger Impfung in der Festhalle

(ffm) Ab, Dienstag, 6., bis einschließlich Sonntag, 11. Juli, können sich im Impfzentrum Frankfurt Impfwillige, die in Frankfurt gemeldet sind, mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (COVID-19 Vaccine Janssen) immunisieren lassen. Nach einem ärztlichen Beratungsgespräch im Impfzentrum können sich auch unter 60-Jährige ab 18 Jahren mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson impfen lassen.

Gesundheitsamtsleiter Peter Tinnemann sagt: „Wer sich jetzt schnell mit nur einer Impfung immunisieren lassen will, kann sich in den nächsten Tagen spontan dafür entscheiden. Wir geben mit unseren Sonder-Impfterminen in den kommenden Tagen 2600 Impfwilligen die Möglichkeit, schnell und unkompliziert zum vollständigen Impfschutz zu kommen. Wir freuen uns, wenn das Angebot von vielen genutzt wird.“

Die Anmeldung der an einer Impfung mit dem Präparat COVID-19 Vaccine Janssen Interessierten erfolgt über das Portal Terminland unter https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/online/impfen-frankfurt-johnson im Internet.

Bisher sind im Frankfurter Impfzentrum und durch die mobilen Impf-Teams über 438.000 Impfungen gegen COVID-19 durchgeführt worden – allein in der Festhalle waren es über 220.000 Erst- und 139.000 Zweitimpfungen.

Auf die mobilen Teams, die in den Alten- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern, verschiedensten sozialen Einrichtungen und im Rahmen von Impf-Aktionen in den Stadtteilen impfen, entfallen bis heute mehr als 78.000 Erst- und Zweitimpfungen.

Die Impfstoffverfügbarkeit und die Administration durch das Land geben den Rahmen für die Impfstrategie der Stadt Frankfurt vor – von Beginn an. Michael Heiland, Leiter des Frankfurter Impfzentrums, erklärt: „Wir gehen davon aus, dass wir zeitnah weitere Lieferungen des Impfstoffes von Johnson & Johnson bekommen und wir in nächster Zeit weitere Impfaktionen im Impfzentrum anbieten können.“

Die Kapazitäten der Parkplätze direkt an der Festhalle sind in der Regel ausgelastet. Daher werden alle, die ins Impfzentrum kommen, gebeten, mit dem öffentlichen Nahverkehr anzureisen beziehungsweise die umliegenden Parkhäuser zu nutzen. Eine Berechtigung zum Parken vor der Festhalle erghalten nur mobilitätseingeschränkte Personen über 80 Jahren mit Begleitperson und alle allen anderen Personen ausschließlich mit entsprechendem Nachweis.

Neuer Wertstoffhof West in Höchst eröffnet

Für 140.000 Frankfurterinnen und Frankfurter wird die Entsorgung komfortabler

(ffm) Auf dem Gelände der ehemaligen Breuerwerke in Höchst ist am Montag, 5. Juli, der neue Wertstoffhof West eröffnet worden. Er steht hinsichtlich der Modernität und des Komforts bei der Entsorgung in einer Reihe mit dem größten Wertstoffhof der Stadt Frankfurt in Kalbach-Riedberg. Stadtrat Claus Möbius, Ortsvorsteherin Susanne Serke und FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler durchschnitten symbolisch das Band vor der Einfahrt und übergaben den Hof damit an die rund 140.000 Bürgerinnen und Bürger der westlichen Stadtteile.

Stadtrat Claus Möbius sprach in Vertretung für Umweltdezernentin Rosemarie Heilig von einem „Modernisierungsschub für den Frankfurter Westen und für die gesamte Stadt Frankfurt. Unser Entsorgungssystem muss mit den Konsumgewohnheiten der Bürgerinnen und Bürger schritthalten. Durch den neuen Hof werden Wege kürzer, die Stadt von Entsorgungsverkehr entlastet. Zudem wollen wir unsere Wertstoffhöfe perspektivisch zu Zentren des Rückkonsums entwickeln. Dafür braucht man Platz, der jetzt in deutlich größerem Maße vorhanden ist.“

Die Ortsvorsteherin für den Frankfurter Westen, Susanne Serke, sagte: „Ich hoffe, dass die komfortablere Entsorgung und das deutlich erweiterte Angebot mit dazu führen, den öffentlichen Raum in den westlichen Stadtteilen zu entlasten. In den vergangenen Jahren und nochmal verstärkt seit Corona ist die Zahl wilder Ablagerungen erheblich angestiegen.“ Den neuen Wertstoffhof bezeichnete sie als „Ort, an dem die Mülltrennung und der Ressourcenschutz anschaulich werden und von dem auch eine pädagogische Wirkung ausgeht. Ich bin mir sicher, dass viele Bürgerinnen und Bürger diesen schönen Hof wertschätzen werden.“


FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler dankte den Verantwortlichen und Planern der Konversions- Grundstücksentwicklungsgesellschaft (KEG) und der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung(BSMF). „Die Eröffnung eines neuen Wertstoffhofs ist kein alltäglicher Anlass. Sie haben diese Chance für Stadtentwicklung ab 2010 gesehen und danach beharrlich weiterverfolgt. Der neue Wertstoffhof West ist ein großer Sprung nach vorne, auf ein Niveau mit unserem Hof in Kalbach-Riedberg. Zugleich ist er ein deutlicher Modernisierungsauftrag für unsere anderen Wertstoffhöfe in Bornheim und Sachsenhausen sowie für die Kleinmüllplätze in Bergen und Enkheim.“

Insgesamt 45 Abfallfraktionen können künftig am neuen, 5000 Quadratmeter großen Wertstoffhof in der Palleskestraße 39a abgegeben werden, darunter auch Bauschutt oder Baumischabfälle, lackiertes Altholz, Altreifen, Dämmmaterial oder Akten. Weitergeführt wird der seit vielen Jahren etablierte Kofferraumservice für Altpapier, Elektrogeräte, Grünabfälle, Möbelholz, Sperrmüll und Verpackungen. Einen Kubikmeter Abfall können Frankfurter Bürger und Bürgerinnen kostenlos anliefern, Grünschnitt bis zu drei Kubikmeter. Zudem wird der Hof auch für die gewerbliche Anlieferung für an die Abfallsatzung der Stadt Frankfurt angeschlossene Betriebe geöffnet.

Sieben FES-Mitarbeiter unterstützen die Anliefernden bei ihrer Entsorgung und garantieren eine gute und effiziente Ressourcentrennung. Über eine befahrbare Rampe können die Anliefernden ihren Abfall bequem in die darunter stehenden Container werfen. Erstmals in Höchst bietet die FES zudem den Verkauf von Kompost in Säcken an, der in der Bioabfallbehandlungsablage des FES-Tochterunternehmens RMB Rhein-Main-Biokompost im Osthafen erzeugt wurde.

Noch in Planung, aber in Kürze bereitstehen soll auch in Höchst eine stationäre Schadstoffsammlung, die sechs Tage die Woche geöffnet hat. Außerdem geplant ist wie am Wertstoffhof Ost in Bornheim der Start von Wertstofflotsen der GWR Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling, die funktionierende Elektrogeräte von Elektroschrott separieren und so für eine Wiederverwendung vorbereiten sollen. In den angrenzenden Gebäuden ziehen zudem bis Ende des Jahres die Stadtreinigung und die Müllabfuhr für den Frankfurter Westen nach.