Ein Chip für jede Tonne

(ffm) Ein großes Digitalisierungsprojekt der Stadt Frankfurt am Main steht vor dem Abschluss. Innerhalb von eineinhalb Jahren wurden in einem gemeinsamen Projekt von FES und Umweltamt über 300.000 Abfalltonnen aller Fraktionen – also Restabfall-, Papier-, Verpackungs- und Biotonnen – mit einem Chip im Tonnenrand und einem Aufkleber an der Tonnenseite ausgestattet. Für die Frankfurterinnen und Frankfurter wird die Hausmüllentsorgung damit deutlich transparenter.

Peter Dommermuth, Leiter des Umweltamts, sagt: „Ich freue mich, dass es innerhalb von eineinhalb Jahren – und damit innerhalb des geplanten Zeitfensters – gelungen ist, das Projekt der Verchippung von Frankfurts Mülltonnen umzusetzen. Die Stadt Frankfurt kann ihren Bürger*innen bei einer zentralen Dienstleistung der Daseinsvorsorge nun einen deutlich besseren Service anbieten.“

Abfallbehälter der Haushalte und angeschlossener Gewerbebetriebe sind nun eindeutig einer Adresse oder einem Grundstück zugeordnet. Ihr Volumen ist in den digitalen Systemen von FES und der Stadt Frankfurt hinterlegt, ebenso wie der Leerungsrhythmus. Jede Leerung wird mit Hilfe des Chips und am Müllfahrzeug installierten Lesegeräten sekundengenau protokolliert. Personenbezogene Daten werden dabei nicht verarbeitet.

Die Vorteile: Die Einsatzleitungen können bei technischen Ausfällen oder anderen Hindernissen schneller reagieren. Leerungen können so gegebenenfalls schneller nachgeholt, typische Probleme wie zugeparkte Standplätze oder Behinderungen durch Baustellen schneller an die verantwortlichen Ämter in der Stadtverwaltung kommuniziert werden.

Das FES-Callcenter kann anhand der auf dem Aufkleber aufgedruckten Tonnen-ID nun auch genau nachvollziehen, ob und – wenn ja – wann eine Tonne geleert wurde. Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern können so präziser beantwortet werden. Schließlich kann auch eine Tourenplanung auf neue digitale Füße gestellt werden. All diese Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Gebührenstabilität.

Das Projekt ist im Grundsatz abgeschlossen. Die wenigen Restbestände von Tonnen, die heute noch nicht verchippt sind, waren bisher entweder nicht auffindbar oder nicht zugänglich – bei Gewerbebetrieben zum Teil aufgrund coronabedingter Schließungen. FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler sagt: „Wir werden diese Liegenschaften in den nächsten Wochen und Monaten erneut aufsuchen. Die Eigentümer werden dazu von uns vorher direkt kontaktiert.“

Mehr Informationen finden sich unter https://fes-behaeltertracker.de/ im Internet.

30 Jahre GrünGürtel: Jubiläumsprogramm erschienen

Frankfurts größtes Geschenk an sich selbst

(ffm) Vor 30 Jahren fasste die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung einen wegweisenden Beschluss: Rund ein Drittel des Stadtgebiets – das entspricht etwa 80 Quadratkilometer – sollten für immer vor Bebauung geschützt und als großer Freiraum für Mensch und Natur entwickelt werden. Heute, in Zeiten der Pandemie, des Klimawandels und des Artenverlusts, zeigt sich, wie wichtig die einstimmig beschlossene GrünGürtel-Satzung für die Lebensqualität in Frankfurt war. Nie zuvor waren so viele Menschen im GrünGürtel unterwegs, entdeckten seine Landschaften, Ausflugsziele und sein Wegenetz. In diesem Jahr nun feiert Frankfurt sein größtes Geschenk an sich selbst: 30 Jahre GrünGürtel.

„Der grüne Freiraum ist wichtig als Erholungsgebiet für Menschen, Lebensraum für Tiere und Pflanzen, für den Naturhaushalt, ein gesundes Stadtklima und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Er ist Teil eines Netzes von Grünverbindungen, die in die Stadt hinein und in die Region hinausführen. Der fortschreitende Klimawandel, die heißen Sommer der vergangenen Jahre und besonders die Trockenheit haben es gezeigt: Noch nie war der GrünGürtel für die Bürgerinnen und Bürger so wichtig wie heute“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Zum 30-jährigen Bestehen lädt, über das Jahr verteilt, ein vielfältiges Jubiläumsprogramm dazu ein, bekannte aber auch unbekanntere Orte im GrünGürtel zu entdecken und zu erkunden. Von A wie Ausstellung bis W wie Wildnis ist für alle etwas dabei.

In der Ausstellung im Historischen Museum „Die Stadt und das Grün“ ist der GrünGürtel vertreten. Bei Spaziergängen im Wald mit dem Frankfurter Schauspieler und Kabarettisten Michael Quast (Titel: „Es werde licht“), bei Exkursionen im Niddatal oder am Berger Rücken und Besichtigungen von wilden Flächen lässt sich viel Neues erfahren über den 80 Quadratkilometer großen Ring rund um Frankfurt. Selbst die Gründung eines GrünGürtel-Chores steht im Mai bevor. Ein Höhepunkt wird sicher das Fest am Alten Flugplatz „30 Jahre GrünGürtel – ein Fest mit dem GrünGürtel-Tier“ am Sonntag, 30. Mai.

Oder auch die Führung im Fechenheimer Mainbogen, dem aktuell größten Naturschutzprojekt Frankfurts am Sonntag, 11. Juli. Wer sich über das Stadtklima im Frankfurter Norden informieren möchte, ist bei einer Führung über die Riedwiesen am Freitag, 17. September, richtig. Das GrünGürtel-Veranstaltungsprogramm kann auf der städtischen Internetseite unter http://www.gruenguertel.de als PDF heruntergeladen werden. Dort sind auch die 30 Ausflugsziele zu finden, welche die GrünGürtel-Projektgruppe zum 30-jährigen Bestehen zusammengestellt hat.

Allgemeine Hinweise: Aufgrund der Corona-Pandemie ist es in diesem Jahr notwendig, sich zu den Veranstaltungen per E-Mail an info.gruenguertel@stadt-frankfurt.de anzumelden. Alle weiteren Informationen erhalten die Teilnehmenden nach erfolgter Anmeldung.

Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen finden sich unter http://www.gruenguertel.de im Internet; auch ob Veranstaltungen gegebenenfalls mit eingeschränkter Teilnehmerzahl stattfinden.

Zur Historie des GrünGürtels:

Am 14. November 1991 beschlossen die Frankfurter Stadtverordneten die GrünGürtel-Verfassung. Darin ist festgehalten, dass der GrünGürtel als Freiraum vor Bebauung geschützt, gesichert und weiterentwickelt werden soll.

Etwa ein Drittel der Stadtfläche, 80 Quadratkilometer, gehören zum GrünGürtel. Eingriffe in die Fläche müssen an anderer Stelle ausgeglichen werden. Drei große Landschaftsräume liegen im GrünGürtel – das Niddatal, der Berger Rücken und der Stadtwald. Diese geben Raum für Arten- und Biotopschutz, für ein angenehmes Klima, für Land- und Forstwirtschaft, für Erholung, Sport und Umweltbildung.

In der Projektgruppe GrünGürtel der Stadt Frankfurt am Main arbeiten seit 1997 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamtes, des Grünflächenamtes und des Stadtplanungsamtes gemeinsam an der Weiterentwicklung und Pflege des Frankfurter GrünGürtels.

Baubeginn beim Programm ‚Sozialer Zusammenhalt Sossenheim‘

Neugestaltung des Spielplatzes Carl-Sonnenschein-Straße startet

(ffm) Als Teil des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“ beginnen ab Ende März die Landschaftsbauarbeiten zur Neugestaltung des Spielplatzes in der Carl-Sonnenschein-Siedlung. Im Vorfeld waren Kinder, Jugendliche, die umliegende Nachbarschaft sowie alle Interessierten eingeladen, ihre Anregungen und Wünsche in die Planung mit einzubringen.

Mit der Neugestaltung des Spielplatzes gibt es künftig neue Angebote für kleinere und größere Kinder, für Ruhesuchende sowie für Anwohnerinnen und Anwohner. „Es entstehen vielfältige neue Spiel- und Aufenthaltsorte mit verschiedenen neuen Sitzmöglichkeiten. Denn der Spielplatz soll zu einem schönen Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft werden“, erklärt Planungsdezernent Mike Josef.

Für ältere Kinder wird eine Spiel- und Kletterkombination errichtet, eine Calisthenics-Anlage sowie neue Schaukeln. Eine der Schaukeln ist auch für Kinder mit Behinderungen geeignet. Für kleinere Kinder werden innerhalb der bereits vorhandenen Sandspielfläche eine Sandbaustelle mit verschiedenen Podesten und eine Rutsche ergänzt sowie ein Holzdeck als Sitzgelegenheit. Daneben entstehen ein Spielhügel, eine neue Kleinkinderschaukel, sowie eine Wippe in unmittelbarer Nähe zu der bestehenden Drachenskulptur. Wege durch den Spielplatz werden barrierefrei.

Die vorhandenen Spielgeräte wurden bereits entfernt, damit die Kampfmittel-Sondierung demnächst erfolgen kann. Die Arbeiten am Spielplatz dauern voraussichtlich bis Mitte Juli. Im Verlauf der Bauzeit ist in der anliegenden Carl-Sonnenschein-Straße mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Zudem stehen aufgrund der Baustellenanlieferung hier weniger Parkplätze zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“ finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de/stadterneuerung im Internet.

Vorfahrt für Kinder

(ffm) Anlässlich der Kommunalwahl erscheint erstmals ein Tätigkeitsbericht der Kinderbeauftragten. Darin blicken sie auf Ihre Aktivitäten in der letzten Wahlperiode zurück. Die Leserinnen und Leser erhalten einen guten Einblick in das breite Tätigkeitsfeld im Ehrenamt der Kinderbeauftragten. Sie nehmen Themen und Anliegen der Kinder ernst und bringen sie nach vorne. Im Tätigkeitsbericht geht es nicht nur um Erfolge, sondern auch um Hindernisse und Stolpersteine, die den Kinderbeauftragten in den letzten fünf Jahren wiederfahren sind. Zu finden sind auch Beiträge zur Geschäftsstelle der Kinderbeauftragten und zur Bedeutung von Kinderparteilichkeit sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Einfach in der Broschüre blättern, Neues entdecken und mehr über dieses Ehrenamt in Frankfurter Stadtteilen und Quartieren erfahren.

Bereits seit 1994 sind ehrenamtliche Kinderbeauftragte in den Frankfurter Stadtteilen aktiv und kümmern sich um die Anliegen von Kindern. Inzwischen sind 47 Kinderbeauftragte tätig.

Der Tätigkeitsbericht steht auf der Homepage der Kinderbeauftragten unter http://www.kinderbeauftragte-frankfurt.de zum Download bereit und kann beim Frankfurter Kinderbüro unter Telefon 069/212-39001 oder per E-Mail an kinderbuero@stadt-frankfurt.de in gedruckter Form bestellt werden.

Die Homepage des Frankfurter Kinderbüros ist unter www.frankfurter-kinderbuero.de zu erreichen.

Stadt Frankfurt saniert Michaelstraße von Grund auf

(ffm) Um die Infrastruktur im Stadtteil Sossenheim weiter zu verbessern, saniert das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) der Stadt Frankfurt nun die Michaelstraße. Die Bauarbeiten beginnen in der kommenden Woche und sind voraussichtlich im Frühsommer 2021 abgeschlossen. „Im Zuge der Instandsetzung werden die Gehwege und die Fahrbahn in der Michaelstraße erneuert“, erläutert die Leiterin des ASE, Michaela Kraft, das Vorhaben.

Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme auf einer Strecke von rund 250 Metern belaufen sich auf rund 380.000 Euro. Eine Investition, die sich lohnt, verspricht die Amtsleiterin: „Wir erhöhen den Fahrkomfort und tragen dazu bei, die Verkehrssicherheit nochmals zu erhöhen.“

Auswirkungen auf den Verkehr

Wegen den Arbeiten wird die Michaelstraße zwischen Montabaurer Straße und Michaelstraße 72/81 von Mittwoch, 10. März, bis Ende Juni, abschnittsweise für den Fahrverkehr voll gesperrt. Fußgänger können die Baustelle passieren.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter https://mainziel.de/ im Internet.

Sperrung im Kreuzungsbereich zwischen Westerbachstraße und Wilhelm-Fay-Straße

(ffm) Wegen privater Straßenbauarbeiten kommt es im Kreuzungsbereich zwischen Westerbachstraße und Wilhelm-Fay-Straße von Montag, 1. Februar, bis Mitte August, abschnittsweise zu Fahrspurreduzierungen. Fußgänger können die Baustelle passieren.

Ausblick

Zum Abschluss der Maßnahme wird eine Vollsperrung des gesamten Bereiches notwendig, hierüber wird gesondert informiert.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter https://mainziel.de im Internet.

Fischwanderung in der Nidda

(ffm) Aufmerksame Spaziergänger werden bemerkt haben, dass zurzeit die Klappen der Niddawehre abgesenkt werden. Das hat den folgenden Grund: Die Wehre sind für Fische unüberwindbare Hindernisse. Die Stadt Frankfurt hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese so umzubauen, dass die Tiere den Fluss hinauf- und hinabschwimmen können. Geschehen ist dies am Höchster Wehr und am Rödelheimer Wehr, als nächstes soll das Sossenheimer Wehr umgebaut werden. Die anderen Flusswehre sind aber nach wie vor Barrieren, wandernde Fische können sie nicht überwinden. Daher werden seit dem Jahr 2011 quasi als Notbehelf jeweils im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres die Klappen der Wehre heruntergefahren. Meerforelle, Barbe und Nase, wandernde Fischarten also, können dann die Wehre passieren und Laichgründe zum Beispiel im Erlenbach erreichen.

Vor allem die Population der Nase profitiert davon und hat sich sehr positiv entwickelt. Der Fisch war in der Nidda ausgestorben, nun trifft man regelmäßig ganze Schwärme junger Nasen im Flachwasser renaturierter Niddastrecken an. Da passt es gut, dass diese Art zum „Fisch des Jahres 2020“ gekürt wurde. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, erläuterte dazu: „Um den Schutz der Nase zu verbessern, müssen Wanderhindernisse in den Flüssen abgebaut oder passierbar gemacht werden und naturnahe Ufer, Kies- und Schotterbänke wiederhergestellt werden. Dies fordert auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie für unsere Flüsse. Nur wenn die ganze Vielfalt von Strukturen und Lebensräumen vorhanden und erreichbar ist, können sich die Fischbestände – nicht nur die der Nase – langfristig wieder erholen. Die Nase steht daher stellvertretend für die gesamte Fischartengemeinschaft.“ Ihren Namen verdankt sie übrigens ihrem unterständigen Maul, das ihre Kopfspitze wie eine stumpfe Nase aussehen lässt und mit dem sie als „Weidegängerin“ den Flussgrund auf Algen abgrast.

Weil am Rödelheimer Wehr Reparaturarbeiten durchgeführt werden mussten, findet die Wehrsenkungsaktion in diesem Jahr etwas später als gewöhnlich statt. Sie wird Mitte Dezember abgeschlossen sein, die Nidda wird dann wieder den gewohnten Wasserstand haben.

Informationen zur Meerforelle, zu weiteren Niddafischen und zu den Niddawehren finden sich unter http://www.stadtentwaesserung-frankfurt.de und unter http://www.ignidda.de im Internet.

Zur Nase als Fisch des Jahres 2020 gibt es unter https://www.bfn.de/presse/pressearchiv/2020/detailseite.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6752&cHash=f05324a23497f357f528f5b1ac4217f9 weitere Informationen.

Abschnitt geschafft: Stadt Frankfurt baut Fahrbahndecke am Dunantring ein

(ffm) Seit März dieses Jahres baut die Stadt Frankfurt am Main den Verkehrsknotenpunkt Dunantring, Sossenheimer Weg und Kurmainzer Straße im Frankfurter Westen in einen Kreisverkehr um. Die Arbeiten kommen gut voran, nun kann das ausführende Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) einen ersten Straßenabschnitt fertigstellen. „Wir haben einen Teil der Gehwege und der Fahrbahn im Dunantring erneuert. Nun steht der klassische letzte Schritt im Straßenbau an: Wir bauen einen Teil der Fahrbahndecke ein“, erklärt die Leiterin des ASE, Michaela Kraft.

Der Einbau gelingt nur, wenn die Fahrbahn komplett freigehalten wird. Deshalb ist es erforderlich, den vorderen Abschnitt des Dunantrings zwischen Kurmainzer und Schaumburger Straße am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, komplett zu sperren. Während der Vollsperrung wird die Bushaltestelle Dunantring nicht angefahren. Ausweichmöglichkeit für die Fahrgäste ist die Haltestelle Sossenheim Bahnhof. „Wir haben bewusst das Zeitfenster gewählt, damit Schulkinder keinen Umweg in Kauf nehmen müssen und die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst wenig beeinträchtigt sind“, ergänzt Amtsleiterin Kraft.

Die Fertigstellung des rund 2,2 Millionen Euro teuren Projektes ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen.

Auswirkungen auf den Verkehr

Wegen der Deckenerneuerung durch das ASE wird der Dunantring zwischen Kurmainzer Straße und Schaumburger Straße von Freitag, 9. Oktober, bis Samstag, 10. Oktober, für den Fahrverkehr voll gesperrt. Fußgänger können die Baustelle passieren. Für Anwohner wird eine kleinräumige Umleitung eingerichtet.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter https://mainziel.de/ im Internet.

Achtung: ,Kanalhaie‘ in Frankfurt!

(ffm) In den letzten Wochen wurde mehrfach an die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) herangetragen, dass versucht worden sei, Bürgerinnen und Bürger überteuerte oder gar unnötige Sanierungsarbeiten an Abwasserkanälen zu verkaufen.

Deshalb warnt die SEF vor Firmen – den sogenannten Kanalhaien – die Grundstückseigentümern die Untersuchung ihrer Entwässerungsleitungen mit Verweis auf die gesetzlichen Regelungen in Form von Haustürgeschäften oder wahllosen Anrufen anbieten. Kanalhaie täuschen große Schäden an der Abwasserleitung vor und behaupten, diese müsse dringend saniert werden. Ihr Ziel: Ein schneller Sanierungsauftrag, für den eine viel zu hohe Rechnung gestellt wird.

Die gesetzlichen Regelungen sehen schon seit 2005 vor, dass Betreiber öffentlicher Abwasseranlagen den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Zuleitungskanäle von privaten Grundstücken in den öffentlichen Kanal überwachen. In Frankfurt übernimmt das die Stadtentwässerung. Getreu dem Motto „Wir schau’n mal bei Ihnen rein“ untersucht die SEF nach einem festgelegten Ablaufplan die Zuleitungskanäle aller Grundstücke im gesamten Stadtgebiet des öffentlichen Kanalnetzes. Die Kosten dafür sind in der Abwassergebühr berücksichtigt. Eine gesonderte Rechnung gibt es dafür nicht.

Weitere Informationen dazu finden sich auf Website der SEF unter „Service > Grundstücksentwässerung > Untersuchung der Zuleitungskanäle“ oder direkt unter https://www.stadtentwaesserung-frankfurt.de/service/entwaesserung/untersuchung-der-zuleitungskanaele.html im Internet.