Fischwanderung in der Nidda

(ffm) Aufmerksame Spaziergänger werden bemerkt haben, dass zurzeit die Klappen der Niddawehre abgesenkt werden. Das hat den folgenden Grund: Die Wehre sind für Fische unüberwindbare Hindernisse. Die Stadt Frankfurt hat sich daher zum Ziel gesetzt, diese so umzubauen, dass die Tiere den Fluss hinauf- und hinabschwimmen können. Geschehen ist dies am Höchster Wehr und am Rödelheimer Wehr, als nächstes soll das Sossenheimer Wehr umgebaut werden. Die anderen Flusswehre sind aber nach wie vor Barrieren, wandernde Fische können sie nicht überwinden. Daher werden seit dem Jahr 2011 quasi als Notbehelf jeweils im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres die Klappen der Wehre heruntergefahren. Meerforelle, Barbe und Nase, wandernde Fischarten also, können dann die Wehre passieren und Laichgründe zum Beispiel im Erlenbach erreichen.

Vor allem die Population der Nase profitiert davon und hat sich sehr positiv entwickelt. Der Fisch war in der Nidda ausgestorben, nun trifft man regelmäßig ganze Schwärme junger Nasen im Flachwasser renaturierter Niddastrecken an. Da passt es gut, dass diese Art zum „Fisch des Jahres 2020“ gekürt wurde. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, erläuterte dazu: „Um den Schutz der Nase zu verbessern, müssen Wanderhindernisse in den Flüssen abgebaut oder passierbar gemacht werden und naturnahe Ufer, Kies- und Schotterbänke wiederhergestellt werden. Dies fordert auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie für unsere Flüsse. Nur wenn die ganze Vielfalt von Strukturen und Lebensräumen vorhanden und erreichbar ist, können sich die Fischbestände – nicht nur die der Nase – langfristig wieder erholen. Die Nase steht daher stellvertretend für die gesamte Fischartengemeinschaft.“ Ihren Namen verdankt sie übrigens ihrem unterständigen Maul, das ihre Kopfspitze wie eine stumpfe Nase aussehen lässt und mit dem sie als „Weidegängerin“ den Flussgrund auf Algen abgrast.

Weil am Rödelheimer Wehr Reparaturarbeiten durchgeführt werden mussten, findet die Wehrsenkungsaktion in diesem Jahr etwas später als gewöhnlich statt. Sie wird Mitte Dezember abgeschlossen sein, die Nidda wird dann wieder den gewohnten Wasserstand haben.

Informationen zur Meerforelle, zu weiteren Niddafischen und zu den Niddawehren finden sich unter http://www.stadtentwaesserung-frankfurt.de und unter http://www.ignidda.de im Internet.

Zur Nase als Fisch des Jahres 2020 gibt es unter https://www.bfn.de/presse/pressearchiv/2020/detailseite.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6752&cHash=f05324a23497f357f528f5b1ac4217f9 weitere Informationen.

Abschnitt geschafft: Stadt Frankfurt baut Fahrbahndecke am Dunantring ein

(ffm) Seit März dieses Jahres baut die Stadt Frankfurt am Main den Verkehrsknotenpunkt Dunantring, Sossenheimer Weg und Kurmainzer Straße im Frankfurter Westen in einen Kreisverkehr um. Die Arbeiten kommen gut voran, nun kann das ausführende Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) einen ersten Straßenabschnitt fertigstellen. „Wir haben einen Teil der Gehwege und der Fahrbahn im Dunantring erneuert. Nun steht der klassische letzte Schritt im Straßenbau an: Wir bauen einen Teil der Fahrbahndecke ein“, erklärt die Leiterin des ASE, Michaela Kraft.

Der Einbau gelingt nur, wenn die Fahrbahn komplett freigehalten wird. Deshalb ist es erforderlich, den vorderen Abschnitt des Dunantrings zwischen Kurmainzer und Schaumburger Straße am Freitag, 9. Oktober, und Samstag, 10. Oktober, komplett zu sperren. Während der Vollsperrung wird die Bushaltestelle Dunantring nicht angefahren. Ausweichmöglichkeit für die Fahrgäste ist die Haltestelle Sossenheim Bahnhof. „Wir haben bewusst das Zeitfenster gewählt, damit Schulkinder keinen Umweg in Kauf nehmen müssen und die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst wenig beeinträchtigt sind“, ergänzt Amtsleiterin Kraft.

Die Fertigstellung des rund 2,2 Millionen Euro teuren Projektes ist für das zweite Quartal 2022 vorgesehen.

Auswirkungen auf den Verkehr

Wegen der Deckenerneuerung durch das ASE wird der Dunantring zwischen Kurmainzer Straße und Schaumburger Straße von Freitag, 9. Oktober, bis Samstag, 10. Oktober, für den Fahrverkehr voll gesperrt. Fußgänger können die Baustelle passieren. Für Anwohner wird eine kleinräumige Umleitung eingerichtet.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter https://mainziel.de/ im Internet.

Achtung: ,Kanalhaie‘ in Frankfurt!

(ffm) In den letzten Wochen wurde mehrfach an die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) herangetragen, dass versucht worden sei, Bürgerinnen und Bürger überteuerte oder gar unnötige Sanierungsarbeiten an Abwasserkanälen zu verkaufen.

Deshalb warnt die SEF vor Firmen – den sogenannten Kanalhaien – die Grundstückseigentümern die Untersuchung ihrer Entwässerungsleitungen mit Verweis auf die gesetzlichen Regelungen in Form von Haustürgeschäften oder wahllosen Anrufen anbieten. Kanalhaie täuschen große Schäden an der Abwasserleitung vor und behaupten, diese müsse dringend saniert werden. Ihr Ziel: Ein schneller Sanierungsauftrag, für den eine viel zu hohe Rechnung gestellt wird.

Die gesetzlichen Regelungen sehen schon seit 2005 vor, dass Betreiber öffentlicher Abwasseranlagen den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Zuleitungskanäle von privaten Grundstücken in den öffentlichen Kanal überwachen. In Frankfurt übernimmt das die Stadtentwässerung. Getreu dem Motto „Wir schau’n mal bei Ihnen rein“ untersucht die SEF nach einem festgelegten Ablaufplan die Zuleitungskanäle aller Grundstücke im gesamten Stadtgebiet des öffentlichen Kanalnetzes. Die Kosten dafür sind in der Abwassergebühr berücksichtigt. Eine gesonderte Rechnung gibt es dafür nicht.

Weitere Informationen dazu finden sich auf Website der SEF unter „Service > Grundstücksentwässerung > Untersuchung der Zuleitungskanäle“ oder direkt unter https://www.stadtentwaesserung-frankfurt.de/service/entwaesserung/untersuchung-der-zuleitungskanaele.html im Internet.

Premiere: Die Frankfurter Familienmesse geht online!

(ffm) Am Sonntag, 23. August, öffnet die Frankfurter Familienmesse zum ersten Mal in ihrer 15-jährigen Geschichte ihre Türen virtuell: Unter http://www.frankfurter-familienmesse.de präsentieren die Ausstellenden ihre spannenden und vielfältigen Angebote für Frankfurter Familien.

Seit mittlerweile 15 Jahren veranstaltet das Frankfurter Bündnis für Familien die Familienmesse, auf der Frankfurter Bürger viele Angebote rund um kleine und große Familienmitglieder kennenlernen können. In diesem Jahr kann die Veranstaltung nicht wie geplant im Gesellschaftshaus des Palmengartens stattfinden. Stattdessen gibt es die Messe in diesem Jahr digital.

Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, freut sich über das neue Format: „Die Frankfurter Familienmesse hat inzwischen eine sehr lange Tradition. In diesem besonderen Jahr ist es allen Beteiligten gelungen, die beliebte Veranstaltung in eine digitale Form zu gießen. ‚Wir öffnen Türen für Familien‘, das Motto des Frankfurter Bündnisses, ist und bleibt Programm.“

In enger Zusammenarbeit zwischen den Ausstellenden und dem Projektteam konnte eine bunte und informative Website aufgebaut und mit einem breiten Spektrum an Angeboten gefüllt werden. Hier finden Familien auch in Zeiten von Corona alles, was zum Familienleben gehört: Informationen zu Betreuung, Bildung, Gesundheit, Alter und Pflege sowie Sport, Wohnen, Kultur und vieles mehr.

Auf dem digitalen Messerundgang können Aussteller besucht, Kontakt aufgenommen und neue Angebote entdeckt werden. Unter den Angeboten der über 50 Institutionen, Museen, Vereine, Initiativen und Verbände findet jeder das richtige für persönliche Fragestellungen, spezifische Situationen oder den eigenen Lebens- und Familienentwurf.

„Frankfurt hat unheimlich viel zu bieten,“ sagt Dezernentin Weber. „Jetzt haben wir erstmals eine Übersicht sehr vieler Angebote für Familien an einem Ort. Das Projektteam und die Ausstellenden haben hier etwas sehr Wertvolles geschaffen.“

Unterstützt wird die Familienmesse von: Familienmagazin Kuckuck!, Mainkind – Frankfurter Magazin für Familien, Journal Frankfurt, Veranstaltungsmagazin für Familien kidsgo und dem Frankfurter Wochenblatt.

Lernraum mit Wohnzimmer und Zugang zum Garten

Baudezernent Schneider besucht Neubau der Henri-Dunant-Schule

(ffm) Mehrere Frankfurter Schulen werden im neuen Schuljahr unter deutlich verbesserten Bedingungen arbeiten: Zum Ende der Sommerferien hat das Amt für Bau und Immobilien Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen und Erweiterungen fertiggestellt.

Einen Neubau hat die Henri-Dunant-Schule in Sossenheim bezogen. „Hier ist ein modernes Gebäude entstanden, das zeitgemäßen Unterricht ermöglicht und eine enorme Aufwertung der Schullandschaft im Frankfurter Westen darstellt“, sagte Baudezernent Jan Schneider bei einem Ortstermin. „Die Schule ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Stadt Frankfurt am Main im Bildungsbereich ganz erheblich investiert. Das Amt für Bau und Immobilien hat ein gewaltiges Volumen zu stemmen und sorgt dafür, dass nicht nur die dringend benötigten zusätzlichen Kapazitäten geschaffen werden, sondern auch der Sanierungsstau bei bestehenden Gebäuden abgebaut wird.“


Für die neue Henri-Dunant-Schule wurde das alte Gebäude der Grundschule abgerissen. An dessen Stelle wurde seit März 2018 unter der Leitung des Amtes für Bau und Immobilien ein vom Architekturbüro Ackermann + Raff entworfener Neubau errichtet, der dem Leitbild „Schule als Lebensraum“ folgt. Neben den Räumen für den Schulbetrieb entstanden Aufenthaltsmöglichkeiten für Freizeit und Lernen außerhalb des Unterrichts. So ermöglichen zum Beispiel bodentiefe Fenstertüren den direkten Zugang zum Garten. Die Räume einer Jahrgangsstufe sind jeweils zu einem Cluster zusammengefasst. In dessen Zentrum steht ein „Wohnzimmer“, das zur Erschließung und für die Gruppenarbeit genutzt werden kann. Damit wird es möglich, in dem neuen Gebäude moderne pädagogische Ansätze umzusetzen.

Das äußere Erscheinungsbild wird unter anderem von einer Klinkerfassade geprägt. Während der Bauzeit war die Schule in einem Übergangsquartier untergebracht, das sie in den Sommerferien räumen konnte. Die Außenanlagen werden bis Oktober fertiggestellt. Insgesamt kostete der Neubau rund 22,3 Millionen Euro.


Die Henri-Dunant-Schule ist Teil eines großen Investitionsprogramms, mit dem die Stadt Frankfurt die Schullandschaft modernisiert und erweitert. Allein im vergangenen Jahr wurden dafür rund 160 Millionen Euro aufgewendet. „Seit 2016 wurden die Investitionen im Bildungsbereich vervierfacht“, sagte Schneider. „In diesem Jahr ist geplant, die Summe noch einmal zu steigern. Ich bin froh, dass die Baustellen auch in Corona-Zeiten weiterlaufen können.“

Neben der Henri-Dunant-Schule wurden zu Beginn des neuen Schuljahrs auch die sanierte und erweiterte Franckeschule in Bockenheim (10,5 Millionen Euro) sowie die ebenfalls sanierte und um ein innovatives Dachgeschoss ergänzte Klingerschule im Nordend (21,1 Millionen Euro) in Betrieb genommen. Erweiterungen durch Modulanlagen erhielten die Liebfrauenschule, die Friedrich-Fröbel-Schule, die Martin-Buber-Schule und die Grundschule im Europaviertel. Zu den kommenden Herbstferien wird die Sanierung und Erweiterung der Merianschule im Nordend abgeschlossen.

Dunantring: Schulweg pünktlich zum Schulstart frei

(ffm) Seit März dieses Jahres baut das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) den Knotenpunkt Kurmainzer Straße/Dunantring/Sossenheimer Weg in einen Kreisverkehr um. Die ampelgeregelte Kreuzung sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Stau. Deshalb wird sie nun durch einen leistungsfähigeren Kreisel ersetzt.

Das Projekt ist dabei nicht nur auf die Kreuzung begrenzt, auch Flächen im direkten Umfeld werden umgebaut. Versorgungsunternehmen nutzen die Gelegenheit und verlegen neue Leitungen sowie Leerrohre für Kabelverlegungen. So auch unter den Gehwegen im südlichen Teil des Dunantrings. Diese sind zum Teil auch Schulwege und deshalb normalerweise stark frequentiert. Als im Zuge der Corona-Pandemie die Schulen geschlossen wurden und in der Folge keine Schülerinnen und Schüler mehr unterwegs waren, zögerten Amt und Baufirma nicht lange: Sie zogen die Arbeiten an den Gehwegen, die nach dem Bauphasenplan erst später an der Reihe gewesen wären, vor.

Pünktlich zum geplanten Schulbeginn nach den Sommerferien, am 17. August, haben sie diese nun fertiggestellt. Das freut nicht nur Eltern und Schüler, sondern auch Verkehrsdezernent Klaus Oesterling, der sagt: „Ich freue mich, dass die am Bau Beteiligten so schnell und flexibel reagiert haben, damit der Umbau der Gehwege nun nicht mit dem Schulbetrieb kollidieren muss.“ Die Leiterin des ASE, Michaela Kraft, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden: „Der Umbau ist ein komplexes Bauvorhaben mit vielen Gewerken und dementsprechend vielen Projektbeteiligten. Dass das Vorziehen der Arbeiten geklappt hat, zeigt, dass alle an einem Strang ziehen.“

Dazu bleibt auch in Zukunft noch ausreichend Gelegenheit, beträgt die verbleibende Bauzeit des rund 2,2 Millionen Euro teuren Projektes doch noch gut 20 Monate.

Die nächstgrößere Bauphase ist der Umbau des Gehweges und der Fahrbahn auf der Südseite der Kurmainzer Straße im Umfeld der Kreuzung. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im September beginnen.

Stadtpolizei untersagt illegale Nutzung im Landschaftsschutzgebiet

(ffm) Es häufen sich die Beschwerden auf illegale Nutzung des Landschaftsschutzgebietes Sossenheim/Nied, direkt an der Nidda. Von starker Vermüllung, Partys von Jugendlichen, Lärm, unzulässigem Baden in der Nidda und dem Befahren mit Autos in diesem Areal ist die Rede. Grund genug für die Stadtpolizei des Ordnungsamtes, noch genauer hinzuschauen. Bereits in den letzten Wochen wurde dieses Areal in das Beobachtungsspektrum der Stadtpolizei eingebunden. Speziell an den Wochenenden konnten die Beschwerden zumindest teilweise bestätigt werden. Neben einer starken Vermüllung wurden auch Feuerstätten vorgefunden.

Am Wochenende vom 8. und 9. August wurde dieser Bereich durch die Stadtpolizei verstärkt bestreift. Von Freitag bis Sonntag wurden hier zu unterschiedlichen Tageszeiten zwischen 40 und 450 Personen festgestellt. Viele von ihnen badeten an der Nidda-Landzunge im Fluss. Neben einfachen Picknick- und Liegeplätzen waren Pavillons, Tische, Bänke und Sonnenliegen aufgebaut. Insgesamt 16 Fahrzeuge wurden parkend im Landschaftsschutzgebiet vorgefunden und mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen belegt.

Die Besucher wurden durch Einzelansprachen und mittels Lautsprecherdurchsagen darauf hingewiesen, dass sie sich in einem Landschaftsschutzgebiet befinden und das Betreten des Gewässers ein ordnungswidriges Verhalten darstellt. Sie wurden ferner dazu aufgefordert, die Uferbereiche und die angrenzenden Wiesen unverzüglich zu verlassen. Dem wurde in allen Fällen nachgekommen.

In Gesprächen mit den Besuchern beschwerten sich viele darüber, dass es vor Ort keine Beschilderung oder Hinweise über die Verbote in der Landschaftsschutzzone gibt. Dies konnte durch die Stadtpolizei bestätigt werden. Wegen der Einsichtigkeit der Besucher wurden auf Ordnungswidrigkeitenanzeigen verzichtet. Vermüllung musste teilweise festgestellt werden, wobei alle Besucher angewiesen wurden, ihren Müll mitzunehmen. Bei einer Kontrolle am Sonntag wurden massive Müllablagerungen festgestellt, die wohl aus der Nacht vom Samstag auf Sonntag stammen.

Sicherheitsdezernent Markus Frank sagt zur Lage an der Nidda: „Bei den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage ist es selbstverständlich, dass die Menschen Abkühlung suchen. Aber bitte nicht im Landschaftsschutzgebiet. Frankfurt am Main hat schöne Schwimmbäder und auch in Grünanlagen ruhige und schattige Plätze zu bieten. Natürlich freue ich mich, wenn Landschaftsschutzgebiete gut angenommen werden, aber bitte im Rahmen des Zulässigen.“

Das Landschaftsschutzgebiet am Strandbad Höchst ist ein Schutzgebiet der Zone II. Hier sind bis auf das Nutzen der Wege zu Fuß oder mit dem Rad oder das Verweilen auf Bänken nahezu alle Aktivtäten unzulässig. Weder offenes Feuer noch Lärm, das Befahren mit Kraftfahrzeugen oder das Baden im Fluss darf hier stattfinden. Vermüllung ist hier, wie überall im Stadtbiet auch, ebenfalls nicht statthaft.

Stadtauswärtige Vollsperrung der A648

(ffm) Wegen dringenden Bauarbeiten durch Hessen Mobil muss die Brücke auf der A648 in Höhe Katharinenkreisel, in Fahrtrichtung Wiesbaden am Samstag, 4. Juli, von 6 Uhr bis 10 Uhr voll gesperrt werden. Hessen Mobil leitet den Verkehr über Theodor-Heuss-Allee, den unter der Brücke liegenden Katharinenkreisel und hinter der Brücke auf die A648, um.

Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden sich unter http://www.mainziel.de im Internet.

FES gibt Mehrwertsteuersenkung an Kunden weiter

(ffm) Die FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH gibt die ab Mittwoch, 1. Juli, geltende Mehrwertsteuersenkung an ihre Kunden weiter. Das bedeutet, dass an allen Kassen – etwa am Wertstoffhof Nord, im FES-Service-Center oder bei der Rhein-Main-Biokompostanlage – die steuerpflichtigen Waren und Dienstleistungen bis zum Jahresende 2020 günstiger werden.

Ein Sack mit 40 Litern Reterra-Pflanzerde beispielsweise kostet dann statt bisher 6,99 Euro nur noch 6,81 Euro, für einen Kofferraum mit Bauschutt-Abfällen werden statt 35 Euro nur noch 33,95 Euro in Rechnung gestellt.

Ausgenommen von der Mehrwertsteuersenkung sind der Pfandbetrag von 3 Euro für den Mainbecher sowie der Preis in Höhe von 2 Euro für dessen Deckel.

Die Gebühren für Straßenreinigung und Abfallentsorgung werden durch die Stadt Frankfurt festgelegt. Hierauf hat FES keinen Einfluss. Dies gilt auch für die gebührenpflichtigen Abfallsäcke für Beimengen in Höhe von 3 Euro.

Da die Anpassung der Mehrwertsteuer nur für einen befristeten Zeitraum gilt, werden gedruckte Preislisten aus Kostengründen nicht aktualisiert. An den Kassen werden jedoch ab Juli die Preise mit 16 Prozent Mehrwertsteuer ausgewiesen und abgerechnet.